Armbanduhr versus Smartphone – Was ist die beste Wahl im Wettlauf gegen die Zeit?

Zeitmanagement im Assessment-Center

Der Wettlauf gegen die Zeit im Assessment-Center – © by Johannes Stärk

„Sie haben ab jetzt 40 Minuten Zeit um die vorliegende Fallstudie zu bearbeiten. Im Anschluss stehen Ihnen maximal 5 Minuten für Ihre Ergebnispräsentation zur Verfügung“. So könnte die klare Ansage zu Beginn einer Assessment-Center-Aufgabe lauten. Geschäftig legen nun die meisten Kandidaten los und stürzen sich auf die Bearbeitung der Aufgabe. Was jedoch gerade Assessment-Center-Neulinge häufig vergessen, ist dabei das Zeitmanagement im Blick zu behalten. Manche Kandidaten wissen im fortgeschrittenen Stadium der Bearbeitung nicht mehr, ob ihnen nun noch 5, 10 oder 15 Minuten zur Verfügung stehen, was natürlich gravierende Auswirkungen zur Folge haben kann. In ihrer Verzweiflung steuern sie nun Beobachter oder andere Teilnehmer an und erkundigen sich nach der verbleibenden Zeit.

Wird ein Assessment-Center unter sehr strengen Bedingungen durchgeführt, ist es gut möglich, dass Sie von den Beobachtern an dieser Stelle keinerlei Unterstützung erfahren. Arbeiten Sie alleine in einem Raum, dann kann Ihnen auch kein anderer Teilnehmer helfen.

Regel Nr. 1:
Verlassen Sie sich beim Zeitmanagement nicht auf Dritte. Für Ihr Zeitmanagement im Assessment-Center sind Sie persönlich verantwortlich!

Regel Nr. 2:
Wird der Startschuss für eine Aufgabe gegeben, dann schauen Sie sofort reflexartig auf die Uhr und notieren Sie sich die konkrete Startzeit.

Regel Nr. 3:
Nehmen Sie zum Assessment-Center eine gut ablesbare Armbanduhr mit, die es Ihnen ermöglicht, die exakte Uhrzeit zu ermitteln. Gut geeignet sind dafür entweder digitale Armbanduhren oder Modelle mit einem großen minutiös skalierten Zifferblatt. „Armbanduhr brauche ich nicht, schließlich habe ich ja ein Smartphone.“ Diese Reaktion hörte ich kürzlich von einem Teilnehmer in einem unserer Assessment-Center-Trainings. Mag sein, doch das Ganze hat zwei Haken:

Erster Haken:
Das Display des Smartphones schaltet sich nach einer gewissen Zeit ab. Und erst nachdem Sie erneut darauf tippen, können Sie die Anzeige wieder sehen. Für die Zeitmessung bei einer stillen Einzelarbeit ist das sicher kein Problem, unschön wird es, wenn Ihnen das während der Durchführung einer Präsentation oder eines Rollenspiels passiert.

Zweiter Haken:
Die Nutzung von Smartphones ist häufig gar nicht gestattet. Der Hintergrund ist, dass man Manipulationen vorbeugen möchte. Teilnehmer könnten versuchen, in einem unbeobachteten Moment irgendetwas im Internet zu recherchieren oder ihren „Telefonjoker“ zu nutzen. Assessment-Center-Veranstalter befürchten zudem, dass Assessment-Center-Aufgaben abfotografiert und unter der Hand weitergegeben werden. In vielen Assessment-Centern wird es daher so praktiziert, dass außerhalb der offiziellen Pausenzeiten Smartphones komplett ausgeschalten sein müssen oder in einem Aufenthaltsraum zu hinterlegen sind.

Fazit:
Mit der guten alten Armbanduhr sind Sie im Assessment-Center auf der sicheren Seite!

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